Meldung:

  • 14. April 2018
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angeln märz norwegen Düsseldorf-Eller: Zwischen gefühlter und gezählter Sicherheit


Wir wollten es mal genau wissen:
Am 11.04. hatten wir eine Veranstaltung mit dem Bezirksbeamten Manfred Woyke zum Thema Kriminalität im Stadtteilt. Dem ich hier direkt am Anfang für seine Teilnahme ganz herzliche Danke.

Es war wirklich interessant! Wir leben nicht in der Bronx, wie gerne und oft in den Sozialen Medien behauptet wird, im Gegenteil: Wohnungseinbrüche und Straßenkriminalität sind stark rückläufig, insgesamt ist die Kriminalität im Stadtteil gesunken.

In „Eller stirbst du schneller“, ein dummer Spruch. In Bilk z.B. lebt es sich wesentlich schlechter, was das Thema betrifft. Vieles ist wirklich „Thekengeschwafel“, können wir hier mit Fakten aufklären? Oder ist die Sensationslust manchmal mehr wert?
Wahr ist aber auch, dass die Kriminalität durch Ausländer und Zugewanderte kurzfristig gestiegen ist. Nach neuen Presseberichten des Innenministeriums NRW sind aber auch diese Zahlen zum Glück wieder rückläufig. Natürlich stimmt es auch, dass uns die Überfälle im letzten Jahr an den S-Bahnhöfen Angst gemacht haben. Aber hier handelt es sich um sehr schreckliche Einzeltaten und nichts, was alltäglich passiert. Wer kennt es nicht, dass mulmige Gefühl im dunklen S-Bahnhof. Die Politik versucht hier immer wieder mit guten Ideen, Angsträume abzuschaffen, mehr Licht und mehr Sauberkeit, um einige Details zu nennen. Leider fallen die S-Bahnhöfe in die Zuständigkeit der Deutschen Bundesbahn und die Bemühungen sind oft vergebens. Wir bleiben aber dran.

Das Gespräch hatte noch viele Facetten, Kriminalität gegen Senioren, Bettlertricks, die personelle Situation bei der Polizei und weitere Eindrücke.
Eine „Herzensangelegenheit“ sind mir die Jugendlichen im Stadtteil. Jugendliche im öffentlichen Raum stören irgendwie immer. Zum Glück wird nun bald die Skaterbahn eröffnet, ein Platz an dem Jugendliche willkommen sind. Aber auch so, sollten wir ein „Auge zudrücken“, wenn Jugendliche mal lauter sind, sich abends treffen und Musik hören. Laut Polizei stellen sie keine Risikogruppe im Stadtteil dar und wenn doch, dann wird auch eingegriffen.

Polizei kann nur helfen, wenn sie informiert ist. Berichte auf Facebook „es wird immer schlimmer“ nutzten hier nicht. Scheuen Sie sich nicht, die Polizei zu informieren, dann kommt sie und wird auch aktiv.
Zum Schluss ein guter Rat, gute Nachbarschaft, dass aufeinander achten, hören und sehen, helfen Kriminalität zu verhindern, aber hilft auch, sich selber wohl und sicher zu fühlen.
Also, gebt aufeinander Acht.
In diesem Sinne
Liebe Grüße
Astrid Bönemann